JUSOS VECHTA

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THEMENSCHWERPUNKTE

Unsere Themenschwerpunke

Rechtsextremismus

Die Sozialdemokraten erinnern sich als eine der Widerstand leistenden Gruppen im Dritten Reich in besonderem Maße an die Gräueltaten der Nationalsozialisten, der Vertreibung und der Deportierung in die Vernichtungslager.

Es gehört somit zu unseren wichtigsten Zielen durch unsere Arbeit einen deutlichen Gegenpol zu den rechtsextremistischen Gruppierungen im Landkreis Vechta zu bilden und als Jusos Jugendliche über die Gefahren aufzuklären, die von der NPD und anderen rechtsradikalen Parteien und Kameradschaften ausgehen. Rechtsextremistisches Gedankengut darf nicht toleriert werden und hat im Landkreis Vechta nichts zu suchen!
Ein besonders großes Anliegen ist es uns daher, an das demokratische Bewusstsein jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers zu appellieren, um den verblendeten Ideologien der Neonazis keinen Platz zu geben.

Des Weiteren muss es unsere Aufgabe sein, ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger besser zu integrieren und eine große Chance zu schaffen, etwas von den verschiedenen Kulturen zu lernen.

Nur durch ein besseres Integrationsbemühen werden wir es schaffen fremdenfeindliche und falsche Vorurteile zu beseitigen!


Bildung und Familie

Bei der Bildung und der Familienpolitik unterstützen die Jusos aus dem Unterbezirk Vechta das Landeswahlprogramm der SPD Niedersachsen weitgehend.

Wir sprechen uns klar gegen den von der CDU ins Gespräch gebrachten Vorschlag eines Betreuungsgeldes für Eltern aus, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen. Durch die Einführung eines solchen Geldes wird in keiner Weise gewährleistet, dass so eine finanzielle Unterst?tzung auch direkt der Kindeserziehung zu Gute kommt.

Wir unterstützen daher den SPD Vorschlag, wonach mehr Geld in die Entstehung und Instandhaltung von Krippenplätzen, Kindergärten und Schulen fließen sollte.

Für uns beginnt Bildung bereits in den ersten Lebensjahren. Daher sprechen wir uns klar für eine Kindergartenpflicht aus! Nur so ist es möglich, jedes Kind schon früh individuell zu fördern, sozial besser einzubinden und sie so letztlich spielerisch auf die Schule vorzubereiten.

Das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland ist überaltert und auf lange Sicht sicher nicht mehr tragbar. Statt die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, werden sie bereits viel zu früh getrennt und können so nicht mehr voneinander lernen.

Doch nicht nur unter diesem Aspekt wird deutlich, wie wenig zukunftsweisend das dreigliedrige Schulkonzept ist. So zeigt sich auch im Landkreis Vechta, dass im Zuge der freien Schulwahl durch die Eltern immer weniger Schülerinnen und Schüler die Hauptschule besuchen und ein klarer Trend zu höheren Schülerzahlen in den Realschulen und Gymnasien erkennbar ist.

Was zuerst nach einer Handlung zum Wohle des eigenen Kindes aussieht, entpuppt sich jedoch als schwerwiegender Fehler, da nicht jedes Kind in der Lage ist mit dem hohen Leistungsdruck fertig zu werden, dem es im wenig individuellen System ausgesetzt wird. Neben diesen pädagogischen Fehlern, besteht jedoch auch ein strukturelles Problem, da immer weniger Schülerinnen und Schüler die Hauptschulen nutzen und dieses in letzter Konsequenz geschlossen werden müssen.

Deshalb fordern wir schon heute den weiteren Ausbau von Gesamtschulen und setzen uns für ein Ganztagsschulangebot an allen Schulen ein!

Da Bildung jedoch nicht mit dem Ende der Schulzeit aufhört, ist es für uns Jusos ein wichtiges Anliegen, auch die Studiengebühren abzuschaffen, die die Chancen für junge Menschen aus ärmeren Familien deutlich verschlechtern, eine Universität besuchen zu können.

Jugendschutz

Die Jusos Vechta halten die bisher geltenden Regenlungen zum Jugendschutz in Deutschland prinzipiell für ausreichend.

Statt weiteren Verboten und Einschränkungen festzuschreiben sehen wir Jusos die Verantwortung der Politik eher darin, für ausreichende Präventionsmaßnahmen zu sorgen. Zwar sind diese im Landkreis Vechta richtig und gut, dennoch sollten sie noch deutlich verstärkt eingesetzt werden.

Besonders wichtig ist uns neben der Aufklärungsarbeit bei Gewaltproblemen, die präventiven Maßnahmen im Bereich der Drogen- und Alkoholproblematik weiter zu verstärken. Gerade im Landkreis Vechta stellt der hohe Alkoholkonsum von immer jünger werdenden Konsumenten eine große Gefährdung dar.

Nur ein aufgeklärter Jugendlicher kann in Gefahrsituationen mit solchen Problemen umgehen und richtig reagieren!

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